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Klosterruine Seligenstatt

Am 7.9.1990 wurde im Gasthaus zur Post der Förderverein zur Erhaltung der Klosterruine Seligenstatt gegründet. Acht Bürger der

Gemeinde waren der Einladung von Ortsbürgermeister Andre gefolgt. Nach längerer Aussprache über den Zweck des Vereins

wurde folgender Vorstand gewählt:

    Vorsitzender Alois Schönberger

    stellvertr. Vorsitzender Fredi Triesch

    Kassierer Gerd Helsper

    Schriftführer Helmut Jung

    Beisitzer Harald Andre

Der Verein verfolgt den Zweck die im Eigentum der Ortsgemeinde Seck stehende Klosterruine Seligenstatt vor weiterem Verfall

zu bewahren sowie die Geschichte des 1181 erstmals urkundlich erwähnten Klosters in der Bevölkerung wach zu halten. Am

1.12.1990, die Zahl der Mitglieder hatte sich inzwischen auf 30 erhöht, wurde eine entsprechende Vereinssatzung verabschiedet

und am 11.1.1991 die Eintragung ins Vereinsregister vorgenommen.

Schon 1988 wurde auf Anregung von Altbürgermeister Schönberger an der K 51 durch Hans Walter Jung und Uwe Hastrich ein

mächtiger Gedenkstein errichtet, der auf die Ruine des ehemaligen Klosters hinweist.In vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden

wurde der Innenraum der Ruine von Dornen und Gestrüpp befreit sowie ein Parkplatz angelegt. Die Ruine wurde vermessen, ein

Sanierungsplan aufgestellt und jährliche Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Zur Finanzierung der Unterhaltungskosten bat der Verein die Bevölkerung um Spenden. Die Spender erhielten symbolische

Bausteine mit dem Bildnis des Klosters, wie es nach den vorhandenen Mauerresten höchstwahrscheinlich ausgesehen haben

könnte. Sonstige Spenden und Mitgliedsbeiträge halfen dem Verein sein Vorhaben zu verwirklichen. Leider lässt jedoch die

Unterstützung für eine Generalsanierung durch die staatlichen Denkmalbehörden zu

Wünschen übrig.

Im Jahre 1999 musste Alois Schönberger aus Altersgründen sein Amt als Vorsitzender niederlegen. Seine Nachfolgerin wurde

Ursula Güth, die vorher schon als Schriftführerin tätig war. Alois Schönberger wurde für seine Verdienste am 3.3.2000 zum

Ehrenvorsitzenden gewählt.

Am 20.5.2001 konnte im Innenraum der Klosterruine mit der gesamten Bevölkerung ein gelungenes Klosterfest gefeiert werden,

dessen Reinerlös für dringende Reparaturarbeiten verwendet wurde.

Im Laufe der Jahre wurden die beiden Stichbogen des Süd- und Nordturms saniert sowie dringende Sicherungsmaßnahmen an

der West-Apsis vorgenommen. Der kleine Weiher unterhalb der Ruine wurde trockengelegt und im Jahre 2008 im

Zusammenhang mit der neu erstellten Dokumentationshütte eine neue Zuwegung auf der Südseite der Ruine geschaffen. Für

weitere Maßnahmen fehlen jedoch die Mittel.

Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Tätigkeit des Fördervereins durch Beitritt und tätige Mithilfe sowie durch Spenden zu

unterstützen.